Hohe Werte: dünne, leichte Gläser statt schwerer Brille

Eine starke Fehlsichtigkeit bedeutet nicht automatisch dicke, schwere Gläser. Über Materialwahl, Glasdesign, die passende Fassung und eine exakte Anpassung lässt sich viel an Dicke, Gewicht und Abbildungsqualität herausholen. Wir versorgen auch sehr hohe Werte und sagen Ihnen offen, was dabei realistisch erreichbar ist.

Warum hohe Werte anspruchsvoll sind

Je stärker die Korrektion, desto dicker wird ein Glas. Bei Kurzsichtigkeit am Rand, bei Weitsichtigkeit in der Mitte. Mit der Dicke steigen Gewicht und der sichtbare „Lupen-" oder „Verkleinerungseffekt", und die Abbildung zum Rand hin wird kritischer. Hier macht die richtige Kombination aus Glas und Fassung den Unterschied.

Womit wir die Brille optimieren

Kontaktlinsen als Alternative

Bei hohen Werten sind Kontaktlinsen optisch oft im Vorteil: Sie sitzen direkt auf dem Auge, daher entfallen Randdicke, Gewicht und der Verkleinerungs- oder Vergrößerungseffekt der Brille. Ob Linsen für Sie infrage kommen, hängt von Werten, Augen und Alltag ab. Manchmal ist die Kombination aus Brille und Kontaktlinse die praktischste Lösung.

Ehrlich zu den Grenzen

Physik lässt sich optimieren, aber nicht überlisten. Bei sehr hohen Werten bleibt eine Restdicke, ein Restgewicht, ein Resteffekt. Wir holen das Bestmögliche heraus und sagen Ihnen vorher, was geht statt etwas zu versprechen, das die Optik nicht hergibt.

→ Mehr zum Hintergrund: Versorgung bei schwierigen Sehproblemen

Häufige Fragen

Müssen starke Brillengläser immer dick sein?

Nein. Hochbrechende Materialien, ein passendes Glasdesign und eine kleinere, gut zentrierte Fassung reduzieren die Dicke deutlich. Ganz verschwindet sie bei sehr hohen Werten aber nicht.

Sind Kontaktlinsen bei hohen Werten besser als eine Brille?

Optisch oft ja, weil Randdicke, Gewicht und Größeneffekte entfallen. Ob sie für Sie geeignet sind, klären wir individuell.